Ölradiator kaufen – das ist wichtig!

23. Dezember 2022

Ölradiatoren sind elektrisch betriebene Heizungen. Ausgeführt als Rippenheizkörper, werden sie an die haushaltsübliche Steckdose angeschlossen. Auf Rollen gelagert, sind Ölradiatoren mobil einsetzbar. Anders als in stationären Heizungen, die mit Wasser erwärmt werden, erfolgt bei Ölradiatoren die Erwärmung über ein spezielles Thermoöl. Der zugeführte Strom führt zur Erhitzung von Heizelementen, die wiederum das Thermoöl erwärmen. Das aufgeheizte Thermoöl gibt die Wärmenergie über den Rippenheizkörper an den Raum ab. Während Heizlüfter einen Raum mit Wärmekonvektion erhitzen, erwärmt ein Ölradiator nicht nur die Luft im Raum, sondern gibt die Wärme auch an feste Körper ab. So werden Luftverwirbelungen vermieden, es wird kein Staub aufgewirbelt und die Luft bleibt sauber. Außerdem arbeitet ein Ölradiator geräuschlos.

Darauf ist beim Kauf zu achten

Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Ölradiator anzuschaffen, sollte einige Punkte beachten, um den Kauf später nicht zu bereuen:

  • Die Leistung des Ölradiators sollte zu der Größe des zu beheizenden Raumes passen. Die meisten Ölradiatoren am Markt sind für Räume zwischen 10 und 20 Quadratmeter konzipiert
  • Um den Ölradiator besser platzieren zu können, sollte das Gerät mit einem Griff ausgestattet sein
  • Der Ölradiator sollte mit einer Kippsicherung versehen sein, damit er nicht zu leicht umfällt
  • Die Heizleistung sollte einstellbar sein
  • Das Gerät sollte mit einem Schutz vor Überhitzung ausgestattet sein, damit es automatisch abschaltet, wenn es sich überhitzt
  • Nützlich ist ein Gerät mit Display, um einen besseren Überblick über die Einstellungen zu haben
  • Wenn Kinder im Haus leben, bietet sich ein Gerät mit Bediensperre als Kindersicherung an
  • Praktisch ist eine Programmiermöglichkeit für die verschiedenen Einstellbereiche
  • Ein elektronisches Thermostat ist genauer einstellbar als ein elektromechanisches Thermostat
  • Ein Gerät mit integrierter Luftbefeuchtung gleicht den Verlust an Luftfeuchtigkeit im Raum aus.
  • Ein Gerät mit Kabelaufwicklung verhindert lästigen Kabelsalat
  • Ein hinreichend langes Anschlusskabel verbessert den mobilen Einsatz des Ölradiators
  • Eine integrierte Zeitschaltuhr erlaubt eine vorher festgelegte Betriebszeit des Ölradiators

Der Ölradiator ist aufgrund seines hohen Stromverbrauchs nur für den kurzzeitigen Betrieb gedacht, etwa zum Aufheizen von Gartenhäusern, Werkstätten oder als Zusatzheizung zur Zentralheizung. Bei einem Ausfall der stationären Heizung kann der Ölradiator auch als Notheizung eingesetzt werden. Bei den Kosten eines Ölradiators muss man zwischen Anschaffungskosten und Betriebskosten unterscheiden. In der Anschaffung günstig – gute Geräte im Leistungsbereich ab 2000 Watt gibt es bereits ab 50 Euro – sind Ölradiatoren im Betrieb wiederum kostenaufwendig, weil sie zur Erzeugung der Heizleistung viel Strom benötigen. Zudem dauert es eine Weile, bis ein Ölradiator Wärme abgibt. Im Dauerbetrieb sind Ölradiatoren sehr kostspielig.

siehe auch hier:   Rowenta-Heizlüfter

Fazit

Ölradiatoren sind nützliche Elektroheizungen für den kurzfristigen Gebrauch, die man mobil einsetzen kann. Sie werden vorwiegend an Orten eingesetzt, an denen keine installierte Heizanlage vorhanden ist, also Garagen, Werkstätten, Gartenlauben oder Dachböden. Nachteil der Ölradiatoren ist ihr schlechter Wirkungsgrad. Optimal lässt man einen Ölradiator nur so lange auf maximaler Leistung laufen bis der Raum hinreichend erwärmt ist. Dann sollte man auf eine niedrige Leistungsstufe herunterregeln. Die Betriebskosten eines Ölradiators ergeben sich aus der Leistung des Gerätes und der Heizdauer. Die Multiplikation mit dem aktuellen Strompreis machen dann die Kosten aus, die zu erwarten sind.

Doro
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