Mikro-KWK-Heizgeräte

24. November 2022

Mikro-KWK-Heizgeräte erzeugen Strom und Wärme. Die Abkürzung KWK steht für „Kraft-Wärme-Kopplung“. Hierbei wird die doppelte Energienutzung ermöglicht und umgesetzt.

Vorteile der Kraft-Wärme-Kopplung

Der Wirkungsgrad dieser Anlagen liegt bei über 90 Prozent. Mikro-KWK ist eine Heizung zur Erzeugung von Strom und führt zu einer Ersparnis der Energiekosten von etwa 50 Prozent im Jahr. Durch den geringen CO₂-Ausstoß haben die Heizgeräte auch eine umweltschonende Wirkung. Der zwischenzeitliche Stromüberschuss wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Sie sind unabhängiger von den Preissteigerungen am Strommarkt und erhalten zusätzlich eine Förderung vom Staat.

Staatliche Förderung

Eine staatliche Förderung erhalten können alle bis zum 31.12.2016 in Betrieb genommene Mikro-KWK-Heizgeräte. Geräte mit einer Leistung von bis zu 50 kW werden lt. KWK Gesetz 10 Jahre lang mit 5,11 Cent pro Kilowattstunde gefördert. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Strom im Eigenbedarf verbraucht oder in das Stromnetz eingespeist wird.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist das hierfür eingesetzte Erdgas sogar von der Erdgassteuer befreit und kann auf Antrag beim Hauptzollamt zurückerstattet werden. Wenn die Nutzung pro Jahr mehr als 70 Prozent beträgt, können pro Kilowattstunde 0,55 Cent rückvergütet werden.

Durch die staatliche Förderung wird das gesamte Mikro-KWK-Heizgeräte-Programm äußerst lukrativ und in den kommenden Jahren besonders für Hausbesitzer, aber auch jene, die ein Haus bauen, interessant.

Technik der Mikro-KWK-Heizgeräte

Der Einsatz der Mikro-KWK-Heizgeräte kann mit einem Verbrennungsmotor oder mit einem Stirlingmotor erfolgen. Die Mikro-KWK-Heizgeräte mit Verbrennungsmotor vermischen die angesaugte Luft mit Kraftstoff. Durch einen Zündfunken entsteht eine kontrollierte Explosion und Verbrennungsgase, die sich ausdehnen und einen Kolben in Bewegung setzen.

siehe auch hier:   Heizungsventil einstellen

Dies führt dazu, dass der Generator angetrieben wird. Die Motorabwärme wird zum größten Teil zum Heizen und zur Warmwasserbetreibung genutzt. Die Heizgeräte mit Stirlingmotor funktionieren mit einem außerhalb anliegenden Verbrennungsmotor. Darin befindet sich ein Zylinder mit Arbeitsgas. Die eine Zylinderseite erhält ihre Erwärmung über einen Gasbrenner und die zweite wird durch das Wasser aus dem Heizkreis gekühlt. Hierdurch wird jeweils im Wechsel der warmen und kalten Seite, das Arbeitsgas transportiert. Die Bewegung des Arbeitskolbens entsteht durch die Druckdifferenz. Der Generator von dem Verbrennungsmotor wandelt die Bewegung in elektrischen Strom um. Zur Beheizung des Gebäudes wird die Abwärme des Brenners genutzt.

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